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Stiefel geputzt?

Zu den traditionellen Gaben des Nikolaus gehören am 6. Dezember neben Äpfeln, Mandarinen und Lebkuchen häufig auch Nüsse. Wer Walnüsse vorsichtig knackt, sodass beide Schalenhälften intakt bleiben, kann daraus viele schöne Dinge herstellen (hier eine verlinkte Bildersuche).

  • Sehr klassisch sind die vergoldeten (bzw. golden lackierten) Nüsse, die in manchen Gegenden als Baumschmuck dienen. Ebenfalls beliebt sind winzige Landschaften und Krippen, die mit Fingerspitzengefühl und viel Geduld in die halben Schalen gebettet werden.
  • Mit einem kleinen Scharnier, einem Verschluss und einem schönen Futter versehen, entsteht aus einer Walnuss eine kleine Schatulle für ein ganz besonderes (sehr kleines) Geschenk.
  • Feierlich wird es, wenn man die Walnussschalen zu schwimmenden Kerzen macht: etwas Wachs in die Walnussschale geben, ein Stück Docht hineinstecken, mit flüssigem Wachs auffüllen und erkalten lassen. In eine schöne Schale mit Wasser setzen. Nicht unbeaufsichtigt brennen lassen.
  • Mehr Action bieten kleine Walnussschiffe: Ein bisschen Wachs oder Knete in die Schale geben, ein Segel aus dickem Papier an einem Streichholz oder Zahnstocher befestigen und dieses in die Masse stecken. Schiffe zu Wasser lassen und pusten, was das Zeug hält. Sollten die Schiffe zu schnell kentern, einfach den Mast kürzen und/oder etwas mehr Knete nutzen.

Das Holz des Nussbaums hingegen wird schon seit Jahrhunderten zu edlen Furnieren für repräsentative Möbel verarbeitet. Auch als Parkettboden beeindruckt Nussbaum durch seine schöne Maserung.

In der Weihnachtswerkstatt lässt sich Furnier kleben, flechten oder biegen. Perfektes Material also, um Baumschmuck, Lampenschirme, Lesezeichen, Körbe usw. herzustellen. Ideen findest du auf der Pinnwand „Basteln mit Furnier“.