Weihnachtsbaum aus Holz
Weihnachtsbaum aus Holz
Inspiriert von asiatischen Windspielen und zahlreichen Bauprojekten aus der unendlichen Fundgrube Internet ist dieser wunderschöne Weihnachtsbaum entstanden. Viel Spaß beim Nachbauen!
Bald ist Weihnachten und du hast noch keinen Baum im Haus? Dann heißt es jetzt Axt und Säge einpacken und auf in den Wald! Vor allem am letzten Wochenende vor Weihnachten ermöglichen es viele Forstleute und Weihnachtsbaumerzeuger, dass man den eigenen Baum selbst schlägt. Bitte sichergehen, welche Bäume dieses Jahr gefällt werden dürfen!
Vor dem Ausflug empfiehlt es sich, das Werkzeug zu schärfen und den Axtstiel zu prüfen. Das sicherste Holz für den Stiel von Axt, Beil, Spalthammer & Co. ist Hickory. Das Holz ist biegsam, bruchfest und noch belastbarer als Eschenholz (vgl. Tag 2: Eine Schlittenfahrt). Ein Vorteil von Hickory ist die langfaserige Struktur des Holzes. Sie wirkt schwingungsdämpfend, was die Gelenke bei der Arbeit mit einem Hickory-Stiel etwas entlastet.
Den Weihnachtsbaum fällt man zwar – je nach Größe – am einfachsten mit der Säge, doch leistet ein Beil gute Dienste, um die unteren Zweige und die Rinde am Ende des Stammes zu entfernen. Wenn der Stamm nicht in den Baumständer passt, lässt er sich ebenfalls mit einem Beil etwas zuspitzen.
Nach Weihnachten kommen dann die Säge und die Axt zum Einsatz, um aus dem Christbaum Feuerholz zu machen. Wer keinen Kamin hat und im Sommer kein Lagerfeuer plant: Bitte den Baum nicht im Wald entsorgen. Er stört dort das ökologische Gleichgewicht. Viele Kommunen bieten ein bis zwei Termine an, an denen sie die Bäume einsammeln. Alternativ kann das Bäumchen zur kommunalen Sammelstelle gebracht werden. Wo es in der Nähe eine solche Sammelstelle gibt, erfährt man bei den Abfallwirtschafts- oder Grünflächenämtern der Gemeindeverwaltung und in deren Internetangeboten.
Schöne Tipps, was du nach dem Fest alles aus deinem Weihnachtsbaum herstellen kannst, findest du auf unserer Pinnwand „Weihnachtsbaum-Upcycling“.